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Selbstdisziplin und Akzeptanz, zwei mächtige Techniken für erfolgreiches Aufräumen zu Hause und im Leben!


Das Leben passiert, auch wenn wir versuchen, es zu erzwingen. Meine Kunden fragen mich oft, wie das funktionieren soll, weil rationales Denken beim folgenden Satz keinen Sinn zu machen scheint: “Wenn ich das Chaos einfach akzeptiere, wie kann ich etwas erreichen?”

Offensichtlich haben meine Kunden in der Vergangenheit viel Krempel gesammelt und versuchen es nun zu ordnen. Handelt es sich um eine Transformation, die von Cortisol und Adrenalin angetrieben wird, wird dies zu einem anderen Ergebnis führen, als sich mit geplanter Disziplin und Akzeptanz an die Arbeit zu machen. Welches ist Ihrer Meinung nach der bessere Weg, um eine dauerhafte Veränderung zu schaffen?

Ich habe mit Menschen gearbeitet, die von diesen Stresshormonen angetrieben wurden, und obwohl wir ihr Chaos in Rekordzeit beseitigt hatten, dauerte es nur ein paar Wochen bis der Durcheinander von vorne anfing. Sie waren extrem unter Druck gesetzt und die Tatsache des Loslassens tat ihnen weh. Ihre Absichten waren nicht klar und sie hatten weder einen Plan, noch ein tatsächliches Ziel, abgesehen davon, dass dies schnell erledigt werden sollte. Kurz nachdem die Arbeit getan war, gingen sie einkaufen und fügten wieder Krempel hinzu. Sie vielen lieber in ihr altes Schema zurück, obwohl dies Stress verursachte, anstatt Selbstdisziplin zu praktizieren und den Raum zu schaffen, nach dem sie sich wirklich gesehnt hatten. Viele scheinen den einfachsten und schnellsten Ausweg zu suchen…

Vielleicht hört sich Disziplin hart an, weil Wörter wie: Kontrolle, Autorität, Herrschaft und Strenge in den Sinn kommen. Ich spreche von Selbstdisziplin, die wirklich eine positive und wichtige Eigenschaft ist. Richtung und Ordnung sind von Vorteil und manifestieren sich als innere Stärke. Sie überwinden Zaudern und Faulheit, und Sie setzen alles durch, was Sie tun, und sorgen somit für einen aufgeräumten Geist, der Sie mit mehr Zeit, Raum und Glück beschert.

Die Fähigkeit zur Selbstdisziplin ist ein erlerntes Verhalten. Manchmal sind unsere Eltern wirklich gut darin, uns zu unterrichten, und manchmal sind sie es nicht. Wie werden Sie mit dieser Technik vertraut? Es ist einfach: Tägliches Üben, Fleiß und Wiederholung.

Das Akzeptieren der Realität neben Ihrer Selbstdisziplin ist Teil des Erfolgs. Es reibt sich die Nase in der Tatsache, dass Ihre Küche ein Durcheinander ist, die Wäsche muss gereinigt werden, Ihre Fußböden sind schmutzig und der Rest der Familie hat nicht das Gefühl mitzuhelfen. Es gibt kein schnelles Heilmittel dafür, nehmen Sie es einfach an und arbeiten Sie an der Veränderung.

Wenn Sie sich in einer Familienbeziehung befinden, stellen Sie sicher, dass Sie die Verantwortung teilen. Wenn jemand sich nicht an die Abmachung hält, muss derjenige sich mit den Konsequenzen auseinandersetzen. Seien Sie diszipliniert, um Ihren Teil zu tun und lassen Sie los, was nicht Ihre Aufgabe ist. Meine Kinder sind die größten Zauderer und lassen Sie mich Ihnen sagen, sie haben das nicht von mir! Ich kann sie nur an ihre Pflichten erinnern. Ich gehe mit gutem Beispiel voran und passe auf mich auf. Hoffentlich werden sie von meinen Illustrationen lernen und eines Tages davon profitieren.

Wenn Sie in einem Single-Haushalt leben, ist Selbstdisziplin möglicherweise einfacher. Sie können sicherlich niemand anderen für das Durcheinander verantwortlich machen.

Wenn das Gefühl aufkommt, dass kein Ende in Sicht ist; Sie wissen nicht, wo Sie anfangen sollen, und das Chaos scheint Sie zu verschlucken. Seien Sie versichert, dass bei Wiederholung und Übung der Selbstdisziplin sich alles fügen wird. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht!

Hier sind einige meiner Leitlinien, die den Kunden beim Aufräumen geholfen haben.

Legen Sie einen wöchentlichen Zeitplan fest und weisen Sie bestimmten Wochentagen die folgenden Pflichten zu, und halten Sie sich daran: Einkauf, Wäsche, Papierkram, Putzen… Auf diese Weise wissen Sie, dass alles zu seiner Zeit gemacht wird.

Verteilen Sie Pflichten an andere Familienmitglieder. Zum Beispiel: mit dem Hund spazieren gehen, seine Wäsche waschen, kochen, den Müll leeren, die Pflanzen gießen, den Rasen mähen …

Beginnen Sie mit dem aufräumen in einem Raum, und gehen Sie nicht zum nächsten über, bis Sie fertig sind.

Hören Sie auf, Sachen zu kaufen!

Alles sollte seinen Platz haben und fangen Sie an Dinge dort zu platzieren, wo sie hingehören!

Alles was doppelt ist kann weg. Schaffen Sie Platz und lassen los!

Schlaf Sie mehr!

Mach Sie Pausen, und lernen Sie zu meditieren oder finden Sie etwas, das Ihren Geist beruhigt!

Essen Sie gut und gesund!

Der Weg zur Selbstdisziplin sollte sich auf das Ganze beziehen und eine insgesamt sanfte Übung sein. Meine Freundin Cindy ist Reitlehrerin und unterrichtet Reiter und Pferd, zu einer zuverlässigen und dauerhaften Beziehung zu finden. Das folgende sagte sie neulich: “Es ist das zarte Beharren und nicht das harte darauf Bestehen, das den Unterschied macht”! Sehen Sie den Unterschied? Es ist das Gleiche wie Cortisol und Adrenalin im Vergleich zum Ordnung schaffen mit Selbstdisziplin und Akzeptanz. Oder sagen wir so: “Das Gras wird nicht schneller wachsen, nur weil Sie daran ziehen”!


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